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Einladung in den ersten Keller aus Holz

23.08.2021

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Das Mehrfamilienhaus BMW15 in Thun ist ein innovatives Vorzeigeprojekt: Es steht auf dem schweizweit ersten Keller aus Holz, kommt ohne Heizung aus und beschreitet neue Wege in der digitalen Planung. Am 1. September laden wir zusammen mit der Initiative Holz BE zur Führung ein.

Das Mehrfamilienhaus BMW15 in Thun ist voller Innovationen. Darum laden wir zusammen mit der Initiative Holz BE Architektinnen und Architekten und weiteren interessierten Personen zur Besichtigung ein. In Vorträgen werden auf die Chancen und Herausforderungen hingewiesen, die bei der kollaborativen 3D-Planung und dem Bau des Hauses erkannt wurden. Kürzlich wurde die erste Wohnung bezogen, andere Wohnungen stehen für die Besichtigung noch frei.


Programm Anlass am 01. September 2021, Treffpunkt 17.00 Uhr

Begrüssung Initiative Holz | BE 

Martin Rösti, AG Baustoff BEO Thomas Lüthi, Geschäftsleitung 


Einführung zum Projekt 

Stefan Zöllig, Timbatec Holzbauingenieure Schweiz AG und Bauherr 


Deep Wood Forschungsprojekt 

Prof. Thomas Rohner, BFH AHB Biel und Dr. Sonja Geier, HSLU 


Schweizweit erster Keller aus Holz und TS3-Technologie 

Prof. Christoph Renfer, BFH AHB Biel und Christian Dörig, TS3 AG Thun 


Führung in Gruppen Eröffnung Apéro riche und Networking 

Übergabe Label Schweizer Holz + CO₂ Zertifizierung

Wir können 30 Personen bei diesem Anlass begrüssen. Falls das Interesse gross ist, werden wir den Anlass wiederholen. Bitte melden Sie sich unter folgendem Link an: Anmeldung


Weitere Informationen zum Anlass auf www.initiativeholz.ch/architektour

Mehrfamilienhaus in Thun
Innenansicht

Aussen und innen ist viel Holz sichtbar. Die TS3-Technologie ermöglicht eine Stützen-Platten Bauweise. Die TS3-Fugen bleiben bei diesem Projekt sichtbar.

Erster Keller aus Holz 

Was lange unmöglich schien, ist heute Realität: In Thun steht das erste Mehrfamilienhaus mit einem Keller komplett aus Holz. Häuser ohne Heizungen und ohne Klimaanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ein noch grösseres Potenzial für die Energieeinsparung liegt in der Auswahl der Baumaterialien. Im Hochbau ist Holz bereits verbreitet. Der nächste Schritt ist der Verzicht auf klimaschädliche Baumaterialien wie Stahl und Beton – auch in Untergeschossen und bei der Bodenplatte. Damit Keller künftig serienmässig aus Holz hergestellt werden können, sind einige Forschungsfragen zu klären. Ein Forschungsprojekt der Berner Fachhochschule zusammen mit Timbatec, TS3 und weiteren Wirtschaftspartnern nimmt sich aktuell dieser Fragen an. Aus dem Kreis der Forschungspartnern soll ein Start-up gegründet werden, das ab 2023 operativ aktiv wird. 


Forschungsprojekt DeepWood 

Das Projekt DeepWood nimmt Bezug auf die zukünftige Weiterentwicklung des BIM Reifegrades von Level 2 auf Level 3 und stellt sich der Herausforderung, wie die Zusammenarbeit mehrerer User gleichzeitig in einem gemeinsamen Modell organisiert werden kann. Das Mehrfamilienhaus BMW15 ist das Living Lab für dieses Forschungsprojekt mit der Hochschule Luzern und der Berner Fachhochschule.

Keller aus Holz
Schnitt und Ansicht

Der 25 Meter lange und acht Meter breite Holzbau steht auf dem Untergeschoss mit Brettsperrholzplatten und wird im Rahmen eines Innosuisse-Forschungsprojekts zusammen mit der Berner Fachhochschule BFH AHB Biel begleitet.